
Wir fuhren also nach Elche. Bärt wanderte mit mir zunächst durch den Parque Municipal unter Palmen und es ging dann in das Archeologische Museum. Auch hier zeigte sich Bärt relativ interessiert, obwohl es sich nur um "altes Zeug" handele. Bärt meinte aber, dass ihn die "Ibärer" schon interessieren und er verweilte sogar etwas länger an der Vitrine, in der Geld ausgestellt war.

Auf der Mauer des Palacio de Altamira ließ sich Bärt von mir anstandslos ablichten und hätte ich das eher gewußt, dann hätte ich dieses gewisse Druckmittel schon eher angewendet - dazu aber, wie gesagt, später.

Bärt und ich gingen dann rüber zur Basilica de Santa Maria und stiegen auf den Turm. Dort sah er das Fernglas und den "nahegelegenen" Strand und wollte von mir einen Euro um spannen zu können. Ich erklärte Bärt, dass Dezember sei und trotz der hiesigen etwa 25 Grad sich kein Mädel am Strand finden ließe. Und wenn die Möglichkeit bestanden hätte, dann wäre ich ja wohl der erste, der gespannt hätte. Doch Bärt ließ sich nicht belehren und einen Euro später, musste Bärt es auch einsehen. Naja. Den Euro ziehe ich ihm vom Taschengeld ab. Somit bekommt er im Januar nix.

Als letztes kam dann noch ein Palmengarten dran. Und Bärt schien kurzzeitig zum Scherzen aufgelegt. Denn er versteckte sich zwischen einer bestimmten Art von Pflanzen und fragte mich, was er jetzt darstelle. Toll Bärt, dass war leicht - einen Bambusbären.

Und dann kam noch die Gelegenheit, um zu testen, wie weit das "Druckmittel" reichen würde. Als wir an einer Ansammlung großer Kakteen, so genannten Schwiegermutterstühlen, vorbeikamen, erklärte ich dem Bärt, dass aus Ermangelung an einer Schwiegermutter, er sich auf den Kaktus setzen müsse, was er auch tat.
Und alles nur, weil der Kater Johnson gestern zur Kastraktion gebracht wurde und ich Mary beiläufig fragte, ob Bären auch kastriert werden können. Tz, sollte Bärt das etwa gehört haben?
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