Der Bärt

Der Bärt
aka Tegel 45

Donnerstag, 19. November 2009

Rot oder gelb?

Endlich ist Bärt auf der Brücke und kann das machen, was er schon immer mal machen wollte - von der Golden Gate Brücke auf ein Schiff spucken. Und was bietet sich besser an, als ein Touristenschiff?Oder zwei? Nun hat Bärt die Qual der Wahl zwischen rot und gelb?Er entscheidet sich für das rote Schiff, als es aber so weit ist, traut er sich wegen der Höhe nicht, sich weit genug über das Geländer zu lehnen, um zu spucken.Ich kann ihn verstehen. Außerdem ist es auch irgendwie verboten, Spucke über das Geländer zu werfen.Ich lasse Bärt für den Rest des San Francisco-Aufenthalts lieber zuhause, nicht dass ich wirklich noch hier um die Ecke gebracht werde, denn dieses ist noch in Betrieb...

Mittwoch, 18. November 2009

Alcatraz - weggesBÄRT

Niedlich! Wie das Schwarz der Querstreifen zu der Farbe von Bärts Augen passt. Na das habe ich ja gut ausgewählt.Na dann werden wir zwei beide mal zum Gefängnis rüber. Bärt will eigentlich nicht, sagt, dass er Tegel ja noch gut kennt. Ich beruhige ihn mit den Worten, dass dieser Knast nur noch ein Museum sei und er die "Unterkunft" von Al Capone sehen könne.
Bärt macht erst einmal einen Hofgang und meint, dass die frische Seeluft und die Aussicht schon etwas anderes sei, als das, was er aus Berlin kennt.Ich für meinen Teil mache mir Sorgen, dass ich hier noch weggeschlossen werde und verstaue Bärt wieder in dem Rucksack. Ein älternder Herr mit Plüschbär ist immer verdächtig. Unbegründet, wie sich gleich darauf herausstellt. Als ich wieder, mit Bärt im Rucksack, in den Zellentrakt komme, erwische ich gerade Papi (so 55) mit Sohni (etwa 20), die gerade ihren Gartenzwerg (so 40 cm hoch) in einer der offenen Zellen ablichten. "Puh", denke ich beruhigt, "bin ich nicht der Einzige, der den Schuß nicht gehört hat." Es gibt zumindest noch zwei weitere auf dieser Erde.
Nichtsdestotrotz ereilt Bärt dasselbe Schicksal, wie dem Zwerg. Nur Bärt kommt in eine Isolationszelle.Den Rest des Tages war er ganz artig...

Dienstag, 17. November 2009

New Dress

Keine Ahnung, wie lange ich den Bärt jetzt kenne. Aber seit dem Tage trägt er dieses blaue Sweatshirt. "Zeit für was Neues", denke ich mir. Und anbetracht des morgigen Tages kaufe ich ihm dies.Passt zwar nicht ganz, da wächst er aber noch rein...

Jetzt aber richtig - cable car in San Francisco

Jetzt geht es aber richtig los. Ganz aufgeregt ist der Kleine, kann es kaum erwarten...

Montag, 16. November 2009

Auf dem Coit

Bärt lässt sich natürlich nichts entgehen und erklimmt mit mir den Coit Tower. Was heißt "erklimmt", er lässt sich tragen. Von mir. Gut, es gab einen Fahrstuhl, die Treppen waren kaputt.

Da staunt der Bär, wie schön Frisco von oben aus ist. Etwas getrübt wurde die Laune des Bären schon, da er nicht vom Turm spucken konnte, denn alle Fenster des Turmes waren dürftig mit Scheiben versehen. Da wurde Bärt mal kurz zum Li-La-schlechte-Laune-Bären...

Kabelkarrenprobesitzen

Bärt durchstreift also zum ersten Mal einen richtigen Großstadtjungel und kaum, dass er das cable car sieht, von dem ich ihm auf der Fähre erzählte, will er auch schon auf der "alten Straßenbahn" probesitzen. Allerdings meint er bereits nach kurzer Zeit, dass die harten Holzsitze nichts für seinen zarten Hintern sind.Er will, als harter Junge natürlich, surfen und ich lasse ihn das erst einmal bei einer stehenden Bahn testen.

Bärt in San Francisco

Nun hat er es doch geschafft. Sitzt neben mir auf der Fähre und kann San Francisco besuchen. Welcher Bär kann das schon von sich behaupten. Ich bin ja mal gespannt, was ich mit ihm hier erlebe...

Dienstag, 10. November 2009

Koffer packen...

Lange war es ruhig um Bärt. Nun hat er aber spitz bekommen, dass die Möglichkeit einer USA-Reise besteht und setzt alles dran, mitzukommen. Keinen biometrischen Pass, keine ESTA, keine Staupe- oder Tollwutimpfung und sein Englisch ist auch "under all sow". Was Bärt schon immer mal machen wollte, so sagte er mir, ist von der Golden Gate auf ein Schiff zu spucken und dabei das deutsche Volkslied "Ich steh' auf 'ner Brücke" zu intonieren. Na ich schaue mal, was sich machen lässt. Auf jeden Fall ist der Bärt schon mal am Kofferpacken...

Donnerstag, 4. Juni 2009

Bärt in München

Um es vorneweg zu nehmen - viel hat Bärt da nicht gesehen. Zunächst saß er auf dem Amaturenbrett und sollte aufpassen, dass die Susanne, vor uns im weißen Bus, nicht verloren geht. Keine hundert Kilometer weiter war sie weg. Bärt konnte mir nicht sagen, wo sie ist, und ich passe meistens auch nicht auf, was auf der Straße so passiert. Ich glaube, wir haben beide einfach nur auf den Stau der Gegenspur geglotzt.In München auf dem Messegelände hatten wir die Kollegin dann auch wieder und Bärt dachte, dass nun wieder alles im Lot sei.Richtig Stress bekam er letzendlich, als er in die Stadt wollte, ich ihm aber erklärte, er müsse das "Berlin"-Shirt ausziehen. Immerhin befinden wir uns auf Feindgebiet und "Preußen" sind hier nicht so willkommen. Das Ergebnis einer kleinen Handgreiflichkeit war dann Stubenarrest für Bärt. Und das war's dann auch mit München.Pech für Bärt.

Dienstag, 3. März 2009

Bärt jetzt auch als Comic?

Na das muss ich mir noch überlegen. Ob ich Zeit finde. Und wie kompatibel sich die dafür gekaufte Hardware mit dem User erweist...